Vegan Marble Cake / Einfacher veganer Marmorkuchen

Vegan Marble Cake / Einfacher veganer Marmorkuchen

 

(German follows English)

Marble cake was the first cake I baked on my own as a child. I don’t remember how old I was but during my childhood we baked this cake nearly every weekend and enjoyed it as an afternoon snack during the week. It is super easy and stays fresh for quite a long time. So even after 3 days it’s still delicious.

Unfortunately this deliciousness has been crossed out from my life for many years after developing an eating disorder. Although I’m on my way back to health and life for quite a “long” time now, I haven’t eaten this cake way too long. And as I’ve become vegan in the meantime as well, this was one further reason for this. However, I have so many good memories connected to this cake and the cozy afternoons with my family and thus I felt the need of urgently creating the perfect vegan marble cake, which tastes exactly like the one I loved so much in the past. All the more i’m happy that it worked out with my first trial already.

First, I was afraid to try, because there are many eggs used in our family recipe and I was not sure how to replace them best. Looking back, these concerns were not reasonable or necessary at all, because actually I didn’t try to replace them by any egg substitute such as soy flour, apple sauce, egg alternative powder etc. The recipe for the vegan marble cake is even more simple than the original I know. I’ve already internalized this recipe just like out family recipe and I’m already looking forward to baking this cake for my family and enjoying it together with them like we did when I was a child. But don’t be afraid to try it: My colleagues have already given their blessing to this recipe haha 🙂

For my recipe I used a bundt cake loaf but of course you can use a crown cake loaf or loaf pan as well. And if you’re looking for a good loaf, which prevents the cake fro sticking to it, I can recommend my favorite online shop for kitchen equipment cookinglife.de. There you can find everything, no matter if you’re looking for tableware, baking- or cooking equipment, electrical gadgets or other utensils, there you’ll definitely find the perfect products 🙂

I’m looking forwards to hearing your feedback on this recipe of my ultimate childhood cake and I hope you’re as satisfied as me.

Ingredients (1 small bundt cake):

  • 190g flour (I used spelt flour type 603)
  • 70g raw cane sugar
  • 70ml oil
  • 150ml almond milk
  • 10g cocoa powder
  • 1/2 package baking powder
  • 1 pinch of salt
  • optional: some powdered sugar

Instructions:

  1. Preheat the oven to 180°C and lubricate the loaf with some coconut oil.
  2. Add all of the dry ingredients, except the cocoa powder, to a bowl. In a separate bowl you combine the almond milk and the oil. Blend until well combined.
  3. Add the liquid to the dry ingredients and stir until a smooth batter is created.
  4. Pour 1/2 of the dough in the lubricated loaf and spread equally.
  5. Now you add the cocoa powder to the remaining dough and fold it in. Spread this chocolate dough on top of the first part and smooth it out.
  6. Now you take a fork and by a spiral movement you mix the two layers of the dough. This will create the typical pattern of the marble cake.
  7. Bake the cake for approximately 35 minutes.
  8. Let the cake cool down for a few minutes before turning it out. Besprinkle with some powdered sugar before serving.

Note: If you want to do a big cake (double the recipe), the baking time must be increased to 55-60 minutes.

 

 

German

Wenn mich jemand fragt, welches der erste Kuchen war, den ich allein gebacken habe, muss ich gar nicht lange überlegen: Es war Marmorkuchen. Das Familienrezept kannte (bzw. kenne ich immer noch) in uns auswendig und auch bei allen Abschieden meiner Praktika oder Geburtstagen meiner Freunde, habe ich ihn gebacken, denn er war immer schneller weg als man schauen konnte. Wenn ich an Marmorkuchen denke, dann habe ich so viele schöne Bider im Kopf und glaube ihn zu riechen. Zu meiner Schulzeit haben wir ihn fast jedes Wochenende gebacken und da er sich auch noch über mehrere tage super halt, konnten wir auch unter der Woche immer ein paar Stückchen nachmittags bei einem leckeren Cappuccino genießen.

Trotz dieser schönen Erinnerungen, war unser Familien-Marmorkuchen für mich über viele Jahre hinweg auf Grund meiner Essstörung, ein absolutes Tabu und von meinem Speiseplan verbannt. Und obwohl ich schon seit recht langer Zit wieder auf dem Weg zur Gesundheit bin und schon einen großen Teil Leben zurückgewonnen habe, gab es seit gefühlten Ewigkeiten keinen Marmorkuchen mehr. Dies liegt aber hauptsächlich daran, dass die Version, die ich kannte nicht vegan war. Und da sowohl meine Familie als auch ich, die gemütlichen Nachmittage mit frisch gebackenem, warmen Marmorkuchen vermissen, fand ich, dass es allerhöchste Zeit für eine vegane Version war.

NatĂĽrlich sollte sie genauso schmecken wie die “alte”. Daher war ich lange Zeit sehr unsicher, und ĂĽberlegte wie genau ich die verwendeten Eier am besten ersetzen könnte. Schlussendlich habe ich diesen Gedanken einfach verbannt und keine Ei-Alternative, wie Apfelmus, Ei-Ersatzpulver, Sojamehl oder ähnliches verwendet. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass gleich der erste Versuch ein voller Erfolg war, Ich freue mich schon jetzt diesen Kuchen fĂĽr meine Lieben zu backen.

Aber habt keine Angst, ihr könnt ihn schon jetzt bedenkenlos ausprobieren, denn von meinen Testessern, alias, meine liebe Kollegen, hat er schon seinen Segen bekommen.

Beid er Wahl der Backform ist euch natürlich freie Hand gelassen. Ich habe mich dieses Mal für eine gugelhupfform entschieden, aber auch andere Kranzformen (Frankfurter Kranz oder Rodon) oder eine einfache Kastenform Funktionieren super. Falls ihr hier noch auf der Suche nach der perfekten Form, von der sich der Kuchen auch problemlos lösen lässt, dann kann ich euch meinen Lieblingsonline Shop für Küchenutensilien ans Herz legen: cookinglife.de. Hier findet ihr alles, was das Bäcker-oder Foodblogger Herz höher schlagen lässt. Egal ob ihr nach Geräten, Besteck, Backformen, Geschirr oder anderen Utensilien sucht, hier werdet ihr ganz sicher fündig.

Ich bn schon ganz gespannt auf euer Feedback zu meinem Kindheits-Kuchentraum 🙂

Zutaten (1 kleine Gugelhupfform):

  • 190g Mehl (ich habe Dinkelmehl Typ 603 verwendet)
  • 70 Rohrohrzucker
  • 70ml Ă–l (z.B. Raspöl)
  • 150ml Mandelmilch (Soja- oder Hafermilch funktioniert natĂĽrlich genauso gut)
  • 10g Kakaopulver
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • optional: etwas Puderzucker zum Bestäuben

Schritt-fĂĽr-Schritt Anleitung:

  1. Heizt den Backofen auf 180°C vor und fettet eine kleine Gugelhupfform mit etwas Margarine oder Kokosöl ein.
  2. Gebt alle trockenen Zutaten, bis auf das Kakaopulver, in eine Rührschüssel. In einem separaten Gefäß vermischt ihr die Mandelmilch und das Öl. Rührt diese Mischung gut durch, bis sich alles gut verbunden hat.
  3. Diese Milch-Öl Mischung gebt ihr nun in die Schüssel zu den trockenen Zutaten und mixt alles gut mit einem Handrührgerät, bis ein schöner ebenmäßiger Teig entstanden ist.
  4. 1/2 dieses Teiges gebt ihr nun in die Gugelhupf Form. Streicht den Teig schön glättend verteilt ihn gleichmäßig.
  5. Zu der anderen Hälfte in der Schüssel gebt ihr nun das Kakaopulver. Rührt dies gut ein und verteilt danach diese dunkle Teighälfte auf der hellen.
  6. Nun nehmt ihr eine Gabel zur Hand und geht mit einer spiralförmigen Kreisbewegung von oben nach untern durch den Teig. So kreiert ihr das typische Marmormuster.

7.  Backt den Kuchen für ca. 35 Minuten im Ofen. Macht hier an Schluss die Stäbchenprobe, um zu sehen ob er durchgebacken ist.

8.   Lasst den Kuchen ein paar Minuten abkühlen bevor ihr ihn stürzt. Vor dem Servieren noch mit etwas Puderzucker bestreuen und fertig zum Verzehr 🙂

Notiz: Wenn ihr einen großen Gugelhupf backen möchtet und die doppelte Menge des Teiges verwendet, dann erhöht sich die Backzeit auf ca. 55-60 Minuten.



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