warm apples & berry crumble tart (vegan & sugar-free)/ warmer Apfel-Beeren-Streuselkuchen (zuckerfrei)

warm apples & berry crumble tart (vegan & sugar-free)/ warmer Apfel-Beeren-Streuselkuchen  (zuckerfrei)

(German follows English)

I guess the ones of you who are vegetarians or even vegans or suffer from several intolerances know the problem I’m taking about. Especially if you are the only one in your family who’s following a special diet or having an allergy, it’s not that easy being invited to birthday parties or other celebrations such as Christmas. Often people don’t have in mind you don’t eat animal products or that you are lactose or gluten intolerant. I mean, it’s totally okay that your relatives don’t have it in mind all the time and I also don’t want them to arrange the party and all the food according to my life style or special “problems”. When being invited at my grandma’s house, she always tries to prepare food I can eat as well but since she’s from a completely different generation, it’s not that easy for her. So I decided to take over some workload from her by always contributing one cake. These cakes are vegan, and therefore free of lactose or any animal products. With this, I’m catching even more than 2 flies with one stone: She doesn’t have to worry about what to bake, she has one cake less to prepare, I can join the family events without any problems and last but not least, it’s also the chance to try new recipes.

When looking for a cake to be served on the coffee table on the first Day of Christmas, I found a crumble tart by one of my favorite vegan cooks: Ella Mills, better known as “Deliciously Ella”. I think crumbles are one of the most well-known desserts. They exist in many different variations, with all different kinds of fruits and crumbles. The crumble, I’d like to share with you, has a base like a normal cake, a fruity layer made from berries and apples, topped with a crumble of sunflower seeds and pumpkin seeds. It sounded delicious, so my decision was made within seconds. I was convinced that everyone will like it and luckily I was right. It was definitely worth it. In the blink of an eye most of it was already eaten. It’s not that difficult to do and without sugar, but only the sweetness of the fruits and some maple sirup, this crumble tastes incredibly fresh, fruity and intense.

What do you need?

For the base:

  • 150g of oats
  • 150g of spelt flour
  • 80g of coconut oil
  • 40ml of water
  • 3 tablespoons of maple syrup
  • 1 teaspoon of vanilla powder

For the fruity layer:

  • 4 apples
  • 300g of raspberries
  • 150g of blueberries
  • 2 teaspoons of maple syrup
  • 1 teaspoon of coconut oil
  • 1 teaspoon of cinnamon

For the crumble:

  • 100g of oats
  • 100g of sunflower seeds
  • 50g of pumpkin seeds
  • 2 tablespoons of maple syrup
  • 1 tablespoon of coconut oil
  • A pinch of salt

Instructions:

  1. Preheat the oven to 200°C and grease your tart tin with coconut oil, ready for the pastry (I used 22cm diameter tin).
  2. In a food processor, blend all the ingredients for the base until a smooth dough forms. Roll this into a ball and place between two sheets of greaseproof paper, then roll the dough out into a circle big enough to fit your tin. Peel off the greaseproof paper and carefully flip the pastry circle into the tin.  Press the pastry down gently into the tin and up around the edges.
  3. Cut off any overhanging edges to neaten up the pastry base and then bake it in the oven for 15 minutes until starting to turn golden.
  4. While the base cooks, peel and core the apples, then slice each into 10-12 slices.
  5. Heat the coconut oil in a frying pan and add in the apple slices. Sprinkle with cinnamon and drizzle with maple syrup, then allow to cook for 6 minutes until the apples are starting to soften. At this point add in all the berries and leave to cook on a gentle heat for another 5 minutes, trying not to stir them too much so the berries hold their shape.
  6. Leave the berries and pastry base to cool for a few minutes while you make the crumble topping.
  7. Add all the ingredients for the crumble to the food processor and pulse a few times until everything is broken down and well mixed, but still chunky.
  8. Assemble your tart by spooning the berry mixture onto the base
  9. Then sprinkle the crumble generously all over the top. Finally, return the tart to the oven for another 18-20 minutes until your kitchen smells amazing and the crumble has turned golden brown!
  10. Leave the tart to cool in its tin for 10-15 minutes before slicing and serving warm. However, this time I made the crumble for the coffee table on Christmas, not as a dessert. It’s also delicious if you enjoy it cold 🙂

German

Die Vegetarier, Veganer und Allergiker unter euch werden das Problem, von dem ich spreche nur zu gut kennen. Mit einer speziellen Ernährungsweise oder verschiedenen Intoleranzen ist es oft nicht so einfach, wenn Familienfeste wie Geburtstage oder Feiertage anstehen. Gerade wenn man der oder die Einzige ist, haben die Verwandten dies verständlicher weise nicht immer auf dem Schirm. Als Gastgeber, hat man ja auch genug um die Ohren und viel vorzubereiten. Außerdem möchte man ja auch nicht, dass alles nur auf einen angepasst wird oder eine “Extra-Wurst”. Wenn meine Großeltern zum Kaffee und Abendessen einladen (wie zum Beispiel an Weihnachten), dann ist meine liebe Oma jedoch immer ganz bemüht und sucht nach Gerichten und Rezept, die ich als Vegetarier/Veganer und auch laktoseintoleranter Mensch essen kann. Da sie natürlich aus einer Generation stammt, in der jegliche Art von Essen, und besonders Fleisch, Mangelware war, ist dies fester Bestanteil fast jeder Mahlzeit. Hier setzen sie auf Frische und gute Qualität. Besonders bei festlicheren oder spezielleren Anlässen, ist Fleisch in Form von Braten, Rouladen etc. “wichtig”. Besonders bei Hauptgerichten für Feste wie Weihnachten, fällt es ihnen daher schwer, fleischfreie Gerichte zuzubereiten. Bei Kaffee und Kuchen kommt hinzu, dass auch meine kleine Cousine eine Fruktose Intoleranz hat. Ihr seht, das Ganze gestaltet sich nicht so einfach. Hier habe ich dann vor einiger Zeit beschlossen, meiner Oma etwas Arbeit und Grübelei abzunehmen, indem ich jedes Mal einen Kuchen beitrage. Genauso macht es meine Tante auch. Damit sind sogar mehr als 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

  1. Meine Oma hat weniger Arbeit, da sie sich schonmal nicht mehr um die Kuchen kümmern muss
  2. Jedes Familienmitglied kann unbeschwert genießen und..
  3. Ich habe die Gelegenheit neue Rezepte zu probieren, die ich mit euch teilen kann 😀

Perfekt oder?

Auf der Suche nach einem leckeren Kuchen für den 1. Weihnachtstag, bin ich dieses Jahr auf ein Rezept einer meiner Lieblingsköchinnen, Ella Mills, gestoßen: einen Apfel-Beeren Streuselkuchen. Sofort war mir klar: Der wird es!

Denn wer mag denn keinen fruchtigen Streuselkuchen? Und ich sollte Recht behalten. Er ist unglaublich lecker, fruchtig, süß und knusprig zugleich und er war schneller weg als ich gucken konnte. Ich habe mich wahnsinnig gefreut. Ohne Zuckerzusatz und mit Streuseln aus Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen, enthält er sogar noch viele Vitamine und Mineralien. Kerne sind voller wichtiger Nährstoffe und genug Vitamine sind gerade im Winter besonders wichtig.

Naschen und das noch gesund, was möchte man mehr?

Zutaten:

Für den Boden:

  • 150g Haferflocken
  • 150g Dinkelmehl
  • 80g Kokosöl
  • 40ml Wasser
  • 3EL Ahprnsirup
  • 1TL Vanille

Für die Fruchtmasse:

  • 4 Äpfel
  • 300g Himbeeren
  • 150g Blaubeeren
  • 2TL Ahornsirup
  • 1TL Kokosöl
  • 1TL Zimt

Für die Streusel:

  • 100g Haferflocken
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 50g Kürbiskerne
  • 2EL Ahornsirup
  • 1EL Kokosöl
  • eine Prise Salz

Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. Heißt zunächst den Backofen auf 200°C vor und fettet eure Springform mit etwas Kokosöl ein.
  2. Gebt alle Zutaten für den Boden in eine Rührschüssel und mixt alles gut mit einem Handrührgerät, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen drückt ihr sanft, am besten mit Hilfe eines Löffels, in die Form. Der Teig sollte am Rand etwas nach oben gedrückt werden.
  3. Backt den Boden nun für 15 Minuten, bis er beginnt sich goldbraun zu färben.
  4. Die Zeit, die der Boden im Ofen backt, könnt ihr dafür nutzen die Äpfel zu schälen, das Gehäuse zu entfernen und in je 10-12 Schreiben zu schneiden.
  5. Erhitzt nun das Kokosöl in einer Pfanne und gebt die Apfelscheiben hinein. Bestreut sie etwas mit Zimt und beträufelt sie mit dem Ahornsirup. Nun lasst ihr das ganze für 6 Minuten “kochen” bis die Äpfel weich werden. Sobald dies der Fall ist, gebt ihr auch die Beeren mit in die Pfanne und lasst den Fruchtmix auf niedriger Hitze für weitere 5 Minuten kochen. Rührt hier nicht zu stark um, damit die Beeren ihre Form behalten.
  6. Wenn sowohl Boden als auch Früchte fertig sind, last beides für ein paar Minuten abkühlen.
  7. Nun kümmern wir uns um die Streusel: Hierfür gebt ihr einfach alle Zutaten in einen Mixer und zerkleinert alle Zutaten solange, bis sie gehackt und gut vermischt sind. Die Masse sollte aber immer noch knusprig und etwas “klumpig” sein, nicht zu fein.

8.  Zum Fertigstellen des Kuchens, gebt ihr nun die Fruchtmasse auf den abgekühlten Boden und verstreicht sie gleichmäßig.

9.  Zum Schluss verteilt ihr noch die Streusel auf den beiden Schichten und schiebt das Ganze für weitere 18-20 Minuten in den

Ofen. Nach dieser Zeit sollte der Streuselkuchen eine goldbraune Farbe haben und eure Küche schon himmlisch duften 🙂

10. Lasst ihn dann noch etwas abkühlen und entfernt dann die Form.

Serviervorschlag:

Wenn ihr den Crumble als Nachtisch serviert, schmeckt er am besten noch leicht warm und mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Joghurt. Abgekühlt zum Kaffeetrinken mit der Familie, so wie ich es dieses mal gemacht habe, schmeckt er jedoch auch immer noch hervorragend.

 

Liebe Grüße,

Lisa



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